VBIO-Newsletter

 


 

 

VBIO-Newsletter 35/2019

 

der Herbst steht vor der Tür, wir haben einen sehr heißen Sommer hinter uns, da ist es nicht verwunderlich, dass zurzeit jede Menge Neuigkeiten aus dem Klimabereich bei uns landen. Es gibt ein neues Klimamodell für den Weltklimarat, bei dem die Berechnung für den Anstieg der globalen Mitteltemperatur etwa 5 °C beträgt. Da können wir uns schon mal warm anziehen, oder vielleicht doch lieber kühlende Kleidung bereithalten. Was uns gleich zu einer weiteren News führt, bei der „Coole Echsen“ keine Klimaerwärmung mögen. Sie brauchen zwar Wärme und Sonneneinstrahlung um die Körpertemperatur zu erreichen, die sie bevorzugen, aber vom Klimawandel profitieren sie nicht wirklich.

Vielleicht profitieren ja wenigstens die Insekten vom umfangreichen Aktionsprogramm der Bundesregierung zum Insektenschutz und hoffentlich hat die Politik auch das Sardinilla-Experiment zur Kenntnis genommen, wenn sie jetzt jede Menge Gelder für Maßnahmen zum Waldschutz verteilt. Denn nur Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind

Den Begriff „Biophorie“ haben Sie bestimmt noch nicht gehört, sollten Sie aber kennen, wenn Sie sich auf einen Blick in die Zukunft der Biotechnologie einlassen wollen. Jetzt haben Sie die Gelegenheit Ihre Zukunftsvision im Rahmen eines Wettbewerbs einzubringen und mit ihrer Idee vielleicht auch noch einen Preis zu gewinnen. Wir sind gespannt auf Ihre Biophorie.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Oben heiss, unten kalt: Unerwarteter Treibhausgaseffekt in Seen

Wissenschaft

Oben heiss, unten kalt: Unerwarteter Treibhausgaseffekt in Seen

Wie sich die Klimaerwärmung auf das «Verhalten» von Seen auswirkt, hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Basel und Montreal untersucht. Die Forschenden haben herausgefunden, warum sich Seen trotz Erwärmung an der Oberfläche in der Tiefe abkühlen können und welche Folgen dies für die Produktion von Treibhausgasen hat.


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„Biophorie – Euphorie für die Biotechnologie“ Wettbewerb gestartet

Aktiv werden!

„Biophorie – Euphorie für die Biotechnologie“ Wettbewerb gestartet

Wie wird die Biotechnologie unseren Alltag in den nächsten 100 Jahren verändern? Diese Frage stellt der Biotechnologiebranchenverband BIO Deutschland zusammen mit seinen Allianzpartnern in dem Wettbewerb „Biophorie – Euphorie für die Biotechnologie“, der jetzt gestartet ist. Im Rahmen des diesjährigen Themenjahres „100 Jahre Biotechnologie“ wurden schon zahlreiche wichtige Meilensteine...


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„Coole“ Echsen mögen keine Klimaerwärmung

Wissenschaft

„Coole“ Echsen mögen keine Klimaerwärmung

Als wechselwarme Tiere sind Eidechsen eine Tiergruppe, die als „heliotherm“ (zur Wärmeproduktion von der Sonne abhängig) gilt. Sie brauchen Wärme und Sonneneinstrahlung, um die Körpertemperatur zu erreichen, die sie mögen. Also werden Eidechsen wohl vom Klimawandel profitieren. Wirklich?


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Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!

Wissenschaft

Pflanzenfresser im Holozän – ene, mene, muh und tot bist Du!

Die Auswirkungen der holozänen Umweltveränderungen in Europa auf die großen Pflanzenfresser Wisent, Elch und Auerochse wurden von einem internationalen Team unter Beteiligung von Hervé Bocherens vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen untersucht. Die Forschenden kommen zu dem Schluss, dass die Auerochsen sich an die veränderten...


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Innovatives Verfahren liefert neuartige Einblicke in den Aufbau von Zellen und Geweben

Wissenschaft

Innovatives Verfahren liefert neuartige Einblicke in den Aufbau von Zellen und Geweben

Zellen sind die Grundbausteine des Lebens. Mit Hilfe von massenspektrometrischen Verfahren, kann die chemische Zusammensetzung von Zellen bestimmt werden. Wissenschaftler der Universität Münster  gelang es nun ein Verfahren zu entwickeln, durch das die räumliche Auflösung der bildgebenden „MALDI“-Massenspektrometrie auf rund ein tausendstel Millimeter verbessert wurde.


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Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke

Wissenschaft

Graugans-Teenager setzen auf soziale Netzwerke

Vernetzt zu sein ist nicht nur bei Menschen ein Muss. Auch bei Graugänsen gibt es Auswirkungen bei der Eingliederung in die Gruppe, die sich auf die Physiologie, die aggressiven Auseinandersetzungen und die Fitness auswirken. Ein Team von der Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien stellte fest: Der soziale Kontext in frühen Lebensphasen hat langfristige Effekte auf die...


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Wälder mit hoher Diversität sind zugleich produktiver und widerstandsfähiger

Wissenschaft

Wälder mit hoher Diversität sind zugleich produktiver und widerstandsfähiger

Wälder mit einer hohen Artenvielfalt sind produktiver und stabiler gegenüber Stress als solche, die gleichförmig zusammengesetzt sind: Diesen Befund haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg anhand von Daten aus dem weltweit ältesten Freilandexperiment zur Diversität tropischer Baumarten bestätigt.


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Bundeskabinett beschließt umfangreiches Aktionsprogramm für den Insektenschutz

Politik & Gesellschaft

Bundeskabinett beschließt umfangreiches Aktionsprogramm für den Insektenschutz

Das Bundeskabinett hat heute auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Svenja Schulze das „Aktionsprogramm Insektenschutz“ beschlossen. Es handelt sich um das bisher umfangreichste Maßnahmenpaket der Bundesregierung zum Schutz von Insekten und ihrer Artenvielfalt. Mit konkreten Maßnahmen in neun Handlungsbereichen adressiert das Programm alle wesentlichen Ursachen des Insektensterbens,...


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Neues Klimamodell für den Weltklimarat

Wissenschaft

Neues Klimamodell für den Weltklimarat

Klimaforscher vom Alfred-Wegener-Institut beliefern jetzt erstmals die Datenbank für den Weltklimarat direkt mit Ergebnissen aus ihren globalen Computermodellierungen. Die Daten sind von besonderem Interesse, weil das zugrundeliegende, am AWI entwickelte Modell das Meereis und die Ozeane deutlich besser auflöst als herkömmliche Verfahren. Die Ergebnisse werden weltweit von...


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Zellen vor Ort umprogrammieren

Wissenschaft

Zellen vor Ort umprogrammieren

Wissenschaftler haben eine vielversprechende Methode entwickelt, mit der körpereigene Zellen zu Neuronen umprogrammiert werden können, um zugrunde gegangene Hirnzellen zu ersetzen.


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VBIO-Newsletter 34/2019

 

wie war das eigentlich bei Spider-Man, hatte der jetzt Fangfäden oder doch Kräuselfäden und waren die jetzt gekämmt oder ungekämmt? Alles nicht so einfach, deshalb hat jetzt ein Forscherteam die Fäden entwirrt und eine neue Studie zu Fangnetzen der Otway-Krallenspinne veröffentlicht. Das war aber nicht die, die Spider-Man gebissen hat.

Vielleicht sind sie ja auch schon mal gebissen worden, aber nicht von einer Spinne, sondern von einem Hundertfüßer. Wie komplex und dynamisch die Evolution der Gifte dieser Bodenbewohner ist, hat sich ein internationales Forscherteam angeschaut und war überrascht über die Einzigartigkeit der Gifte. Gift für sich selbst war, nach einer neuen These zur langen Stagnation der Evolution, der selbst produzierte Sauerstoff der Nitrogenase. Mit einem zu hohem Sauerstoffgehalt hat sich das Enzym selbst blockiert und so vielleicht die „langweilige Milliarde“ ausgelöst. Zum Glück ging es danach aber mit der Evolution stetig voran und nun wird auch unsere Ahnengalerie um ein Gesicht erweitert, um das Konterfei von Australopithecus anamensis. Wenn Sie wissen möchten, wie Lucys Vorfahren aussahen, werfen Sie einfach einen Blick in den VBIO-Newsletter.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Australische Spinnenart produziert extrem elastische Fangnetze

Wissenschaft

Australische Spinnenart produziert extrem elastische Fangnetze

Spinnen sind erfolgreiche Räuber. Ihr Beuteerfolg hängt maßgeblich von ihrer Fähigkeit ab, effektive Fangnetze zu bauen. Den Aufbau und die Eigenschaften der Spinnfäden einer australischen Spinnenart hat ein Wissenschaftler der Universität Greifswald zusammen mit Forschenden aus den USA, Taiwan und Argentinien genauer untersucht. Die Studie hat gezeigt, dass unterschiedliche...


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Warum unterschiedliche Körpergrößen entstehen

Wissenschaft

Warum unterschiedliche Körpergrößen entstehen

Wie Umweltfaktoren und innere Regulation beim Größenwachstum eines Lebewesens zusammenarbeiten, wurde jetzt von einem Kieler Forschungsteam beschrieben. Sie wiesen nach, dass die Umgebungstemperatur bestimmte molekulare Signalwege des Wachstumsprozesses aktiviert und so die Größe mitbestimmt.


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Einzigartiger Fingerabdruck: Was Nervenzellen unverwechselbar macht

Wissenschaft

Einzigartiger Fingerabdruck: Was Nervenzellen unverwechselbar macht

Die Proteinvariationen, die durch den Vorgang des alternativen Spleissens entstehen, steuern die Identität und Funktion der Nervenzellen im Gehirn. Dies erlaubt es Organismen, mit einer limitierten Anzahl von Genen ein hochkomplexes neuronales Netzwerk aufzubauen. Die Studie zur Identität von Nervenzellen wurde von einer Forschungsgruppe am Biozentrum der Universität Basel erarbeitet...


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Die einzigartigen Gifte der Hundertfüßer

Wissenschaft

Die einzigartigen Gifte der Hundertfüßer

Die Evolution bescherte ihnen Gifte, mit denen sich sogar Mäuse töten lassen: Hundertfüßer gehören wie Spinnen zu einer Gliedertiergruppe, in der im Laufe der Zeit Gifte entstanden sind. Ein internationales Forscherteam aus Großbritannien, Australien und Deutschland, darunter die neue Arbeitsgruppe Tiergifte an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), hat nun erstmalig die...


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Erinnerungen beim Entstehen beobachten

Wissenschaft

Erinnerungen beim Entstehen beobachten

Wie werden Erinnerungen in unserem Gedächtnis gespeichert? Was passiert dabei auf molekularer Ebene? Etwas Licht ins Dunkel gebracht haben Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK). Sie haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sie „Gedächtnisneuronen“ von Fruchtfliegen erkennen und verändern können. Ihre Erkenntnisse können helfen, die Funktionsweise des...


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Gen-Kompass: Wenn der Wirt die Richtung weist

Wissenschaft

Gen-Kompass: Wenn der Wirt die Richtung weist

Der Nutzen von Symbiose – also das Zusammenleben unterschiedlicher Arten zum wechselseitigem Vorteil – birgt noch immer viele offene Fragen. Ein internationales ForscherInnenteam um die Mikrobiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat herausgefunden, dass sich bei gewissen Bakterienarten sogar die Organisation der DNA nach ihrem Wirt ausrichtet – ähnlich einer Kompassnadel,...


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Klimawandel bedroht genetische Vielfalt der europäischen Pflanzenwelt

Wissenschaft

Klimawandel bedroht genetische Vielfalt der europäischen Pflanzenwelt

Der Klimawandel gefährdet das Überleben vieler Pflanzenarten in Europa. Ein Team aus Wissenschaftlern, das von Forschern des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie in Tübingen koordiniert wurde, hat herausgefunden, dass nur wenige Individuen der Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana) die notwendigen Genvarianten besitzen, um dem im Jahr 2050 in Europa herrschenden Klima trotzen...


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Ein Gesicht für Lucys Ahnen

Wissenschaft

Ein Gesicht für Lucys Ahnen

Unsere Ahnengalerie wird nun um ein Bild erweitert, nämlich um ein Konterfei von Australopithecus anamensis. Diese älteste bekannte Australopithecus-Art gilt als Vorfahr des Australopithecus afarensis („Lucys“ Art). Doch bisher kannte man von A. anamensis nur fossile Kieferknochen und Zähne. Yohannes Haile-Selassie vom Cleveland Museum of Natural History und Stephanie Melillo vom...


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Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert

Wissenschaft

Frühes Leben auf der Erde durch Enzym limitiert

In der frühen Erdgeschichte blieb der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre für rund zwei Milliarden Jahre lang so niedrig, dass sich kein Leben an Land entwickeln konnte. Forscher aus London haben zusammen mit Prof. Dr. William F. Martin vom Institut für Molekulare Evolution der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) nun in einem einzelnen Enzym, der sogenannten Nitrogenase, einen...


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Weniger Spannung, mehr Kontrolle

Wissenschaft

Weniger Spannung, mehr Kontrolle

Proteine können ihre Funktion nur erfüllen, wenn sie in die richtige dreidimensionale Form gefaltet sind. Gerät dieser Faltmechanismus unter Stress, können nicht nur inaktive Proteine, sondern auch toxische Aggregate entstehen. Deshalb ist die Proteinfaltung in der Zelle einer strengen Qualitätskontrolle unterworfen, bei Fehlern wird die sogenannte Unfolded Protein Response (UPR)...


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VBIO-Newsletter 33/2019

 

bei der Grundlagenforschung steht der reine Erkenntnisgewinn an erster Stelle. Warum die Grundlagenforschung mehr wertgeschätzt, ausgebaut und kommuniziert werden sollte, dazu hat der VBIO jetzt ein Positionspapier vorgelegt und auf der Homepage Informationen zusammengestellt. Wie wichtig diese Forschung ist, zeigt auch gleich eine der ersten News, denn hier konnte nur durch die Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung das Gefahrenpotential von Nanopartikeln für den Organismus im Rahmen der Translationalen Forschung zusammengebracht werden. Wenn Sie auch gerne mal einen Teil zur Grundlagenforschung beitragen möchten, können wir Ihnen ein interessantes Citizen Science Projekt empfehlen: „The Secret Lives of Mice“. Hier helfen Sie der Wissenschaft und beobachten und beschreiben das ganz alltägliche Leben einer Labormaus oder Sie suchen sich ein anderes Projekt auf unserer „Aktiv werden“ Seite aus.

Eine neue Forschungsrichtung haben wir in unserem heutigen VBIO-Newsletter auch noch dabei, die Optoribogenetik. Da geht es mit dem Blaulicht zur RNA-Kontrolle. Oder eine Mikrobe, die Öl in Gas umwandelt, in diesem Fall Methan und wir nehmen Sie mit auf eine Reise der Pollen, bei der die Forscher die Hafteigenschaften untersuchen. Grundlage vielleicht für die Behandlung von Atemwegserkrankungen und Abhilfe bei Pollenallergien. Zu guter Letzt noch einen Hinweis zur Impfdebatte: Es gibt jetzt einen neuartigen Impfbaukasten für Pflanzen.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


 

VBIO

Neues Positionspapier des VBIO: Grundlagenforschung wertschätzen, ausbauen und kommunizieren

Der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.) legt ein Positionspapier zur biowissenschaftlichen Grundlagenforschung vor. Nach Ansicht des  Biologenverbandes bedarf es eines besseren Verständnisses für den speziellen Charakter von Grundlagenforschung. Kurze Zyklen von Drittmittelprojekten widersprechen dem Charakter der Grundlagenforschung ebenso wie...

 

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Wissenschaft

Biologisches Gefahrenpotenzial von Nanopartikeln untersucht

Kohlenstoff-Nanopartikel sind ein vielversprechendes Werkzeug für biomedizinische Anwendungen, etwa für den gezielten Wirkstofftransport in Zellen. Ein Team aus Physik, Medizin und Chemie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat nun untersucht, ob diese Partikel für den Organismus potenziell gefährlich sind, beziehungsweise wie Zellen sich der Teilchen wieder zu entledigen...

 

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Wissenschaft

Mit Blaulicht zur RNA-Kontrolle

Boten-RNA-Moleküle enthalten Erbinformationen und steuern damit die Synthese von Proteinen in lebenden Zellen. Einen Weg, diesen für die Genexpression zentralen Vorgang zu regulieren, haben jetzt Biochemiker der Universitäten Bayreuth und Bonn: In bestimmten Actinobakterien kommt ein Protein vor, das unter blauem Licht RNA-Moleküle bindet und somit inaktiviert. So ist es prinzipiell...

 

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Wissenschaft

Wie Pflanzen ihre CO2-Nutzung messen

Trockenheit bedeutet für Pflanzen eine Gratwanderung: Sie müssen sich abschotten, um nicht zu viel Wasser zu verlieren, bekommen dann aber kaum Kohlendioxid ab. Ein Sensor-Netzwerk sorgt hier für die richtige Balance.

 

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Wissenschaft

Der Evolution des Sehvermögens auf der Spur

Die Funktion des visuellen Fotopigments Rhodopsin und wie es das Sehen ermöglicht, ist gut erforscht. Offen ist bisher aber die Frage, welche anderen biologischen Funktionen diese Familie von Proteinen (Opsinen) hat. Dies hat ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen untersucht. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie sich das Auge evolutionär...

 

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Wissenschaft

Neuartiger Impfbaukasten für Pflanzen

Einfach, schnell und flexibel: Künftig könnten Pflanzen deutlich leichter gegen Viren geimpft werden. Ein neues Verfahren dafür haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) und des Nationalen Forschungsrats in Italien (CNR) entwickelt. Damit lassen sich schnell passgenaue Wirkstoffe gegen verschiedene...

 

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englisch

Citizen Science: Secret Lives of Mice

In collaboration with NC3Rs, MRC Harwell has launched a new citizen science project that aims to advance medical research and mouse welfare

 

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Wissenschaft

Biomarker verraten Gesundheit im Alter

Kann man die Anfälligkeit älterer Menschen für Krankheiten anhand bestimmter Substanzen im Blut erkennen? Alternsforscher des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns und des Leiden University Medical Center (LUMC) wollen grundlegende Erkenntnisse aus der Forschung an Tiermodellen auf die Ursachen des Alterns im Menschen übertragen. Sie haben nun eine Kombination von Biomarkern im...

 

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Wissenschaft

Alles in einer Zelle: Die Mikrobe, die Öl in Gas umwandelt

Neue Bilder aus dem Mikroskop deuten darauf hin, dass die kürzlich entdeckten Mikroben Methanoliparia Methan aus Rohöl erzeugen können – und zwar ohne fremde Hilfe.  Die winzigen Organismen klammern sich an Öltröpfchen und vollbringen Großes: Ganz allein scheinen sie Öl in Methan umzuwandeln, in einem Verfahren namens Alkan-Disproportionierung. Bislang war dies nur von Symbiosen...

 

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Wissenschaft

Die Reise der Pollen

Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet der Pollenflug oft eine schwere Zeit. Für Pflanzen ist er hingegen eine der wichtigsten Möglichkeiten, sich zu vermehren: Neben dem Wind tragen vor allem Insekten die Pollen von einer Blüte zur anderen, um sie zu bestäuben. Hierbei müssen sich die Pollen immer wieder auf unterschiedlichen Oberflächen anhaften und sich ablösen. Die dafür...

 

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VBIO-Newsletter 32/2019

 

 

eine Trauerfeier für einen toten Gletscher, vielleicht haben Sie davon ja schon in den Nachrichten gehört. Island und demnächst auch die Schweiz zeigen uns, wie weit der Klimawandel voranschreitet. In den VBIO-News finden Sie eine Studie zur „Fridays for Future“ Bewegung, die zeigt, dass die Demonstrierenden keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich sind, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann.

Positive Veränderungen versprechen auch einige unserer News. Seit zwanzig Jahren sind Forscher aus Halle dem Erreger der Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln auf der Spur. Jetzt konnten sie wieder zwei neue Substanzen isolieren, die die pflanzliche Abwehrreaktion verstärken. Aus Abfall den Glühwürmchen-Leuchtstoff Luciferin herstellen, damit haben sich Forscher aus Thailand befasst und machen Schadstoffe wie Chlor- und Nitrophenole unschädlich. Eine ziemlich gute Erleuchtung!

Zum Sehen braucht man auch eine Erleuchtung, die hatten auch die Mäuse, die mit 3D-Brillen auf nahe Objekte geschaut haben. Welche Regionen dann in Gehirn aktiviert wurden und wo das Nah-Erkundungsgebiet des Gehirns liegt, zeigen uns Max-Plank-Forscher. Manchmal muss man aber auch einfach mal die Augen zu machen, um zu schlafen. Nicht ganz ungefährlich, wenn man dabei sein Köpfchen unters Gefieder steckt. Warum? Lesen Sie es nach in unseren VBIO-News.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


 

 

Wissenschaft

Unerwartete Arbeitsteilung bei Kabelbakterien

Die weltweit vorkommenden Kabelbakterien bilden elektrisch leitfähige, zentimeterlange Filamente. Kabelbakterien oxidieren Sulfid in tieferen, sauerstofffreien Sedimentzonen und leiten die dabei gewonnenen Elektronen zur Sedimentoberfläche, um dort Sauerstoff zu Wasser zu reduzieren. Bislang war jedoch nicht bekannt, welche Stoffwechselwege und Enzyme Kabelbakterien für ihren...

 

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Wissenschaft

Riskantes Schlafen mit verstecktem Kopf spart Energie bei nachtaktiven Zugvögeln

Schlafen mit dem Kopf nach hinten ins Gefieder gesteckt ist eine verbreitete Verhaltensweise, die die meisten Vogelarten zeigen. Wissenschafter der Vetmeduni Vienna und der Universität Wien fanden nun heraus, dass das Verstecken des Kopfes während der Nachtruhe den Wärmeverlust bei Zugvögeln reduziert und deren Energiereserven dadurch geschont werden. Allerdings bedingt das Schlafen auf...

 

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Politik & Gesellschaft

Ein Jahr Fridays For Future – Erste umfassende Studie veröffentlicht

Der erste „Schulstreik für das Klima“ Greta Thunbergs vor dem schwedischen Parlament am Freitag, den 20. August 2018 markierte den Startpunkt für eine globale Kampagne, die ein Jahr später als Fridays For Future (FFF) Hunderttausende auf die Straße bringt. Zum Jahrestag haben die Forscher/innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung Moritz Sommer, Dieter Rucht, Sebastian...

 

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Wissenschaft

Dem Geheimnis kranker Pflanzen auf der Spur

Seit 20 Jahren forschen Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie an Phytophthora infestans, dem Erreger der Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln. Dabei fragen sie sich nicht nur, warum Phytophthora seine Wirtspflanze, die Kartoffel, krank macht, sondern auch, warum der Erreger die meisten anderen Pflanzen nicht erfolgreich besiedeln und krank machen kann. Diese...

 

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Wissenschaft

Erreichbare Dinge verarbeitet das Gehirn in speziellen Regionen

Beim Betrachten von Objekten in Reichweite unserer Hände werden spezielle Bereiche im Gehirn aktiv. Das ist bei Mäusen ganz ähnlich. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie haben nun eine Hirnregion der Maus identifiziert, die auf die Wahrnehmung der nahen Umgebung spezialisiert zu sein scheint. Neben den visuellen Eindrücken erhält die Region auch Informationen der...

 

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Wissenschaft

Gestresste Pflanzen müssen Eisen im Griff haben

Wenn Landpflanzen die Nahrung schwindet, müssen sie auf diesen Stressfaktor reagieren. Pflanzenforscher haben anhand von vorhandenem Datenmaterial untersucht, welche Gene sie im Stressfall aktivieren und wofür diese stehen.

 

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Wissenschaft

Einstufiges Analyse- und Entgiftungsverfahren produziert Luciferin

Ein kombiniertes biochemisches Verfahren weist phenolische Schadstoffe nach und entfernt sie gleichzeitig aus der Umgebung. Viele in Industrie und Landwirtschaft eingesetzte Chemikalien können Menschen und Umwelt gefährden, wenn sich schädliche Abbauprodukte davon anreichern. Forscher aus Thailand haben nun eine einfache biobasierte Methode entwickelt, mit der sie phenolische...

 

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Wissenschaft

Plan B beim Cholesterintransport

Ein bislang unbekannter, alternativer Cholesterin-Transportweg wurde jetzt von einem Kieler Biochemie-Forschungsteam im Zellinneren nachgewiesen.

 

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Wissenschaft

Crispr-Methode revolutioniert

Durch die Weiterentwicklung der bekannten Crispr/Cas-Methode ist es nun erstmals möglich, Dutzende, wenn nicht Hunderte von Genen in einer Zelle gleichzeitig zu verändern.

 

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Wissenschaft

Fehlersuche im Erbgut: Welche Mutationen wirklich krank machen

Die Steuerbereiche von 20 krankheitsrelevanten Genen wurden im Rahmen einer Studie gezielt verändert. Dadurch konnten diejenigen Veränderungen identifiziert werden, welche den größten Einfluss auf das Krankheitsgeschehen ausüben. Die Ergebnisse der Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin ermöglichen nun die Vorhersage,...

 

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VBIO-Newsletter 31/2019

dürfte ich Sie auf ein Schlückchen koffeinhaltigen Nektar einladen? Die westliche Honigbiene wird jedenfalls von einigen Pflanzen mit diesem Nektar und Pollen mit Koffein belohnt und revanchiert sich dann durch eine erhöhte Sammeltätigkeit. Nicht jedoch die stachellosen Bienen in Brasilien, diese lassen sich nicht durch das Koffein auf den Kaffeeplantagen verführen. Vielleicht treffen sie sich ja heimlich bei einer Tasse Tee? Die könnte man sich auch bereitstellen, wenn es darum geht mal eine Pause zu machen. Diese ist nämlich sehr effektiv, wenn es um das motorische Lernen geht. Nicht nur ständiges Üben verfestigt das Gelernte, auch Pausen dazwischen verfestigen die Abläufe.

Keine Pause machen Bakterien, wenn sie gegen den Strom schwimmen, um sich auszubreiten. Mit Hilfe einer mathematischen Formel kann jetzt berechnet werden, welche Bewegungsmöglichkeiten einzelne Bakterien haben. So können in Zukunft schädliche Bakterien vielleicht an der Fortbewegung gehindert werden. Keine Formel brauchen hingegen Zellen, um sich vor DNA-Parasiten zu schützen. Hier sind die piRNAs die Beschützer des Genoms. Ihren Einsatz und die „Artenbildung“ unter Proteinen beobachteten Forscher und lieferten damit neue Erkenntnisse zur „molekularen Evolution“ von Proteinen.

Wir möchten Sie jetzt nicht daran hindern einen Blick in den VBIO-Newsletter zu werfen und wünschen Ihnen viel Spaß mit den aktuellen News.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


 

Wissenschaft

Wie überlebt eine Garnele an giftigen Tiefseequellen?

Die Lebensbedingungen im Umfeld von hydrothermalen Quellen der Tiefsee wie den Schwarzen Rauchern sind extrem: hoher Druck und Temperaturen, saures Meerwasser und giftige Chemikalien. Die Schlote der Tiefsee stoßen jedoch auch gelöste Nährstoffe aus. Diese locken Tiefseebewohner an, die an die extremen Umweltbedingungen angepasst sind. Dazu gehört die Garnele Rimicaris exoculata. Ein...

 

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Wissenschaft

Zellbiologie - Raum und Regulation

Wie verteilen sich Proteine und Stoffwechselprodukte auf die verschiedenen Zellorganellen? Dazu haben LMU-Biologen die subzelluläre Ebene des Stoffwechsels untersucht und neue Einblicke in die metabolische Dynamik gewonnen.

 

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Wissenschaft

Die Formel, die Bakterien stromaufwärts schwimmen lässt

Bakterien können gegen den Strom schwimmen – und das ist oft ein ernstes Problem, etwa wenn sie sich in Wasserrohren oder in medizinischen Kathetern ausbreiten. Wie ihnen das gelingt, war bisher nicht klar. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Andreas Zöttl von der TU Wien, konnte diese Frage nun beantworten: Mit Hilfe von Experimenten und mathematischen Berechnungen...

 

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Wissenschaft

„Artenbildung“ bei Proteinen zum Schutz gegen DNA-Parasiten

Wie sich Zellen gegen Genom-Parasiten schützen wurde jetzt von Forschenden am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – in zwei aktuellen Publikationen aufgedeckt. Erkenntnisse daraus werfen neues Licht auf die „molekulare Evolution“ von Proteinen und das Wettrüsten zwischen Zellen und DNA Eindringlingen.

 

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Wissenschaft

Was ist wichtig?

Aufgrund von Erkenntnissen bei der Untersuchung grundlegender Mechanismen der Genregulation und menschlicher Erbkrankheiten gingen Forschende bisher davon aus, dass die dreidimensionale Struktur der DNA für die Regulation von Genen essentiell ist. Durch Entfernung und Verlagerung von Bindungsstellen für CTCF, einen der Hauptakteure für die 3D-Faltung des Genoms, hat ein Team um Daniel...

 

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Wissenschaft

Mach mal Pause! Stimulation des Gehirns hilft beim motorischen Lernen

Wir bedienen das Smartphone oder schreiben auf einer Tastatur, tagtäglich automatisch und ohne nachzudenken. Diese Fertigkeiten mussten wir jedoch anfangs durch wiederholtes Üben mühsam erwerben. Das motorische Lernen erfolgt dabei sowohl während des aktiven Übens neuer Abläufe, als auch in den Pausen danach. Hier verfestigt sich das Gelernte, so dass es später wieder abgerufen werden...

 

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Wissenschaft

Grenzen der Anpassung bei Steinkorallen

Korallen sind seit Jahrmillionen grandiose Baumeister der Meere. Mit ihren Skeletten aus Kalk schaffen sie vielfältige Riffstrukturen. Dass die mit dem Klimawandel zunehmende Ozeanversauerung das Wachstum der Korallen beeinträchtigt, ist bekannt. Die Frage, ob und wie Korallen sich an Veränderungen anpassen können, haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen des GEOMAR...

 

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Wissenschaft

Stachellose Bienen lassen sich durch Koffein nicht austricksen

Koffeinhaltiger Nektar und Pollen regt stachellose Bienen nicht – wie Honigbienen – zu mehr Sammeltätigkeit an

 

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Wissenschaft

Schlüsselproteine für die Reparatur von Nervenleitungen identifiziert

Es ist allgemein anerkannt, dass Zellen des zentralen Nervensystems ihre Wachstumsfähigkeit einstellen, wenn sie diese nicht mehr benötigen. Dies geschieht normalerweise nachdem sie ihre Zielzellen gefunden und Verbindungen zu ihnen gebildet haben. Doch auch alte Nervenzellen haben das Potenzial, auszuwachsen und Beschädigungen zu beheben – ähnlich wie junge Zellen. Dies zeigen aktuelle...

 

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Wissenschaft

Gedächtnisforschung: Fruchtfliegen lernen ihre Körpergröße einmal für das ganze Leben

Drosophila melanogaster entwickelt stabiles Langzeitgedächtnis für Körpergröße und Reichweite durch Bewegungsparallaxe beim Gehen

 

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VBIO-Newsletter 30/2019

 

auch wenn im heutigen VBIO-Newsletter Begriffe wie Schwerkraft, Magnetfeld der Erde und Google Maps auftauchen, lesen Sie immer noch spannende Neuigkeiten aus dem Bereich der Biowissenschaften. Forscher haben sich mit der Evolution des Phänomens des Wurzelgravitropismus befasst und die hier entscheidenden Bausteine und Prozesse entdeckt und Mikrobiologen haben das Rätsel der Kompassnadel in Magnetbakterien entschlüsselt.

Über Googel Maps lesen wir in der Beschreibung der Software  „Big Sticher“ die es ermöglicht große Datenmengen so zu handeln, dass es möglich wird, sehr detailgenaue Einsichten in zelluläre Strukturen zu gewinnen. Natürlich als gratis Download.

Wer sieht was, womit und bei wem? Das könnte man sich bei der neuen Studie zu Birkenspannerraupen fragen. Und was und wie sieht die Raupe, wenn sie blind ist? Die Raupe sieht die Farbe des Zweiges auf dem sie sitzt, mit der „Haut“ und passt sich an. Eine Chance auf Futter hat nun nur der Vogel, der wirklich gut sehen kann.

Goldene Zeiten sehen auch Wissenschaftler in einem fast vergessenen Schatz in Genbanken, den Mais. Die genetische Vielfalt kann die Maiszüchtung bereichern und fit für den Klimawandel machen. Hier ist jedoch nicht etwa Hitzetoleranz entscheidend, sondern hier wird nach Kältetoleranz gesucht.

Wir hoffen, auch sie haben ein kühles Plätzchen und wünschen viel Spaß beim Lesen des Newsletters.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Google Maps fürs Gewebe

Wissenschaft

Google Maps fürs Gewebe

Moderne lichtmikroskopische Techniken liefern überaus detailreiche Einblicke in Organe. Allerdings werden dabei Terabytes an Daten produziert, die meist kaum noch zu händeln sind. Eine Software, die ein Team um den MDC-Forscher Dr. Stephan Preibisch in „Nature Methods“ vorstellt, sorgt nun für Übersicht.


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Symphonie der Gene

Wissenschaft

Symphonie der Gene

Es ist eine der spannendsten Entdeckungen in der Genomforschung, dass der letzte gemeinsame Vorfahre aller vielzelligen Tiere – welcher vor etwa 600 Millionen Jahren lebte – bereits ein äußerst komplexes Genom besaß und eine Vielzahl seiner Gene immer noch bei rezenten Arten (wie etwa dem Menschen) zu finden sind. Lange war jedoch unklar, ob auch die Anordnung dieser Gene im Genom eine...


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Sehen mit der Haut - Wie die Birkenspannerraupe zum Chamäleon wird

Wissenschaft

Sehen mit der Haut - Wie die Birkenspannerraupe zum Chamäleon wird

Raupen des Birkenspanners sind nur schwer von einem Zweig zu unterscheiden. Dabei ahmen sie nicht nur die Form eines Zweigs nach, sondern auch dessen Farbe. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftler von der Universität Liverpool und des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie nun zeigen, dass Raupen die Farbe der Zweige mit der Haut wahrnehmen. Raupen, deren Augen geschwärzt...


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Als die Pflanzenwurzel lernte, der Schwerkraft zu folgen

Wissenschaft

Als die Pflanzenwurzel lernte, der Schwerkraft zu folgen

Die Wurzeln höher entwickelter Pflanzen folgen im Zuge ihres Wachstums der Schwerkraft. Wie und wann dieser Evolutionsschritt der Schwerkraft-Wahrnehmung erfolgte, war bislang nicht bekannt. Forschenden am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) gelang es nun, entscheidende Bausteine und Prozesse zu identifizieren, die sich erstmalig vor rund 350 Millionen Jahren mit...


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Erste Schritte der iPS-Technologie entschlüsselt

Wissenschaft

Erste Schritte der iPS-Technologie entschlüsselt

Die ursprünglichen molekularen Mechanismen der faktorinduzierten Reprogrammierung von differenzierten in pluripotente Zellen wurden jetzt von von einem Wissenschaftler-Team identifiziert. Diese Methode zur Herstellung so genannter induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS) wurde erstmals 2006 veröffentlicht. Die genauen molekularen Mechanismen blieben jedoch ein Rätsel. In ihren...


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Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen

Wissenschaft

Wie Menschen und Schimpansen im Regenwald ihr Ziel erreichen

Wie beeinflussen beispielsweise ein großer Aktionsradius und ein Wegesystem wie Menschen zum Ziel gelangen? Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig untersuchten, wie sich die Mbendjele BaYaka in der Republik Kongo und freilebende Schimpansen in der Elfenbeinküste durch den Regenwald fortbewegen. Ähnlich wie die Jäger und Sammler bewegen sich auch die...


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Neuer Mechanismus für die Entstehung allergischer Immunreaktionen identifiziert

Wissenschaft

Neuer Mechanismus für die Entstehung allergischer Immunreaktionen identifiziert

Eine aktuelle Forschungsarbeit beleuchtet einen neuen Mechanismus, der bestimmten allergischen Immunreaktionen zugrunde liegt. Das Innsbrucker Team um die Biologin Christine Heufler untersuchte Lipocaline – respiratorische Allergene, die Hundehaar- oder Katzenallergien auslösen – und konnte dabei den Formylpeptid Rezeptor (FPR) 3 als zentralen Player dieser allergischen Reaktion...


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Fast vergessener Schatz: Alte Landrassen könnten Mais fit für Klimawandel machen

Wissenschaft

Fast vergessener Schatz: Alte Landrassen könnten Mais fit für Klimawandel machen

Goldgräber-Stimmung in der Maiszüchtung: Bislang kaum genutzte genetische Ressourcen können Mais künftig gegen Klimawandel wappnen


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Wie Kommunikation und Verhalten von Fledermäusen beim Verständnis der Sprachentwicklung hilft

Wissenschaft

Wie Kommunikation und Verhalten von Fledermäusen beim Verständnis der Sprachentwicklung hilft

Eine neue Studie, beschreibt die positive Beziehung zwischen sozialer Interaktion und Lautäußerungen bei Fledermäusen. Forscherinnen des Museums für Naturkunde Berlin haben festgestellt, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen dem Informationsgehalt von Lautäußerungen und der jeweiligen sozialen Gruppengröße gibt, was auf eine evolutionäre Kopplung hinweist. Vergleichende...


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Perfekte Navigation: Das Rätsel der Kompassnadel in Magnetbakterien

Wissenschaft

Perfekte Navigation: Das Rätsel der Kompassnadel in Magnetbakterien

Bakterien der Spezies Magnetospirillum gryphiswaldense sind Einzeller, die ihre Fortbewegungen exakt am Magnetfeld der Erde ausrichten können. Sie verdanken diese Fähigkeit winzigen Magnetit-Kristallen, den Magnetosomen. Die Kristalle bilden in der spiralförmigen Bakterienzelle eine stabile schnurgerade Kette, die wie eine Kompassnadel wirkt. Mikrobiologen der Universität Bayreuth haben...


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VBIO-Newsletter 29/2019


vielleicht haben Sie ja Ihren Urlaub schon hinter sich oder treten ihn jetzt erst an und eventuell müssen Sie ja in Zukunft auch gar nicht mehr so weit fahren, um unter Palmen zu liegen. Die finden Sie inzwischen auch schon in den Wäldern der Süd-Schweiz und in Österreich. Manche Forscher fahren aber trotzdem noch nach Hawaii, um die Auswirkungen von eingeführten Arten auf die Biodiversität zu untersuchen. Sie stellten fest, dass schon kleine Eingriffe die Biodiversität schwächen.

Was hat der Fadenwurm (Caenorhabditis elegans) mit der Großen Wolfsraubfliege (Dasypogon diadema) zu tun? Beide stehen in unseren VBIO-News im Zusammenhang mit Gift. Der Eine schaltet seinen Entgiftungspfad ein, um Antioxidantien zu entfernen und die Andere produziert ihr eigenes, um andere Insekten zu jagen. Für die Umwandlung von toxischen Schwermetallen in unlösliche Mineralien sind hingegen Mikroorganismen zuständig. Haloarchaeen können sogar Uran & Co ausbremsen und kommen somit als natürliche Wächter für Endlagerstätten mit hochradioaktivem Abfall in Betracht.

Ewig jung oder auch ewiges Leben? Die Forschung an Planarien bringt uns da vielleicht etwas weiter. Hungerphasen haben einen positiven Einfluss auf den Stammzellpool und die Telomerlänge der Plattwürmer. Studien beim Menschen gibt es jedoch noch nicht, eine kleine Fastenphase könnte aber trotzdem nicht schaden.

Kommen Sie gut durch die heißen Tage,

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Palmen in Österreich als Folge des Klimawandels

Wissenschaft

Palmen in Österreich als Folge des Klimawandels

Die heißen Sommer und milden Winter der vergangenen Jahre als Folge des sich beschleunigenden Klimawandels haben deutliche Auswirkungen auf die Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten. Während sich viele heimische Arten in höhere Lagen zurückziehen, breiten sich Wärme liebende Arten aus. Darunter befinden sich auch viele vom Menschen eingeführte exotische Tier- und Pflanzenarten....


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Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

Wissenschaft

Hawaiis alte Inseln beheimaten die meisten Arten

Das Verständnis, wie die Biodiversität durch mehrere Kräfte geformt wird, ist entscheidend für den Schutz seltener Arten und einzigartiger Ökosysteme. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen, des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) sowie der University of Hawai'i in...


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Unsterbliche Planarien

Wissenschaft

Unsterbliche Planarien

Planarien sind sehr anpassungsfähige Tiere. Aufgrund ihrer hohen Anzahl an Stammzellen können sie aus einem kleinen Teilstück ihres Körpers den kompletten Organismus regenerieren. Forscher vom Leibniz-Institut für Alternsforschung - Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena haben zusammen mit Kollegen des Spanish National Center for Cardiovascular Research in Madrid (Spanien) den...


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Einfacher als erwartet: Die bakteriellen Aufräumarbeiten nach Algenblüten sind gar nicht so komplex

Wissenschaft

Einfacher als erwartet: Die bakteriellen Aufräumarbeiten nach Algenblüten sind gar nicht so komplex

Algenblüten sorgen regelmäßig für schöne, verwirbelte Satellitenbilder von Seen und Ozeanen. Ab und an hört man auch von Ansammlungen giftiger Algen, die Fische, Menschen und andere Tiere gefährden. Weniger bekannt ist, was für eine bedeutende Rolle sie im globalen Kohlenstoffkreislauf spielen. Eine aktuelle Studie liefert nun überraschende Fakten über den Kohlenstofffluss in...


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Bakterien machen Korallen widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels

Wissenschaft

Bakterien machen Korallen widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels

Internationale Wissenschaftler um den Konstanzer Biologen Prof. Dr. Christian Voolstra untersuchten das Wechselspiel zwischen Korallen und Bakterien zur Anpassung an veränderte Umweltbedingungen. Die Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.


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Wie Urbakterien Uran & Co. ausbremsen: Forscher untersuchen Salz-tolerante Mikroben aus potenziellen Endlagerstandorten

Wissenschaft

Wie Urbakterien Uran & Co. ausbremsen: Forscher untersuchen Salz-tolerante Mikroben aus potenziellen Endlagerstandorten

Mikroorganismen, die natürlicherweise in Salzlagerstätten siedeln, wandeln Schwermetalle in unlösliche Minerale um. Am Beispiel von Uran und Curium konnten Forscher des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) zeigen, dass diese „Biomineralisation“ bei niedrigen Konzentrationen der toxischen Schwermetalle vergleichsweise effektiv verläuft. Der natürliche Vorgang kann demnach die...


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Kleine Helfer für den Regenwald

Wissenschaft

Kleine Helfer für den Regenwald

Primatenforscher zeigen, wie Affen zur Regeneration von Tropenwäldern beitragen


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Entgiftungspfad verlängert die Lebensdauer des Wurms C. elegans

Wissenschaft

Entgiftungspfad verlängert die Lebensdauer des Wurms C. elegans

Ein Kölner Forschungsteam fand heraus, dass ein mutiertes Mitochondriengen die Lebensdauer des Modellorganismus C. elegans durch die Einschaltung eines Entgiftungspfades verdoppelt


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Das nützliche Gift der Fliegen

Wissenschaft

Das nützliche Gift der Fliegen

Erstmals „Big Data“-Untersuchung der Evolution von Raubfliegengiften – Ergebnisse der Studie bieten Ansatzpunkte für nachhaltige Bekämpfung von Schadinsekten und Potenzial für pharmakologische Anwendungen .


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Das Klima wandelt sich schneller, als sich die Tierwelt anpassen kann

Wissenschaft

Das Klima wandelt sich schneller, als sich die Tierwelt anpassen kann

Obwohl Tiere häufig auf den Klimawandel reagieren, sind solche Reaktionen im Allgemeinen unzureichend, um das rasante Tempo des Temperaturanstiegs zu bewältigen und gehen manchmal in die falsche Richtung.


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VBIO-Newsletter 28/2019



vier Milliarden Besucher vom europäischen Kontinent, die jedes Jahr nach Großbritannien aufbrechen um dort den Sommer zu verbringen – das kann in Zeiten eines ungeklärten Brexits ja nur eine Falschmeldung sein? Ist es aber nicht, denn bei den Reisenden handelt es sich um Schwebfliegen, die sich im Vereinigten Königreich bei Bestäubung und Blattlausvertilgung ausgesprochen nützlich machen. Im Herbst geht es dann bei guten Winden inklusive Nachwuchs wieder zurück. Netto fliegen dabei 28 Tonnen Biomasse mehr in Richtung Kontinent, als von dort aufgebrochen waren. Wie gut, dass dafür weder Einwanderungsrichtlinien noch Zollbestimmungen zu beachten sind....

Nicht ganz so weit, aber umso zielstrebiger, reisen Fliegen, die ein Forscherteam in der Elfenbeinküste beobachtete. Zuvor markierte Individuen folgten „ihrer“ Gruppe von Rußmangaben bzw. Schimpansen in einem dichten Schwarm, während sich die Affen kilometerweit durch den Regenwald fortbewegten. Die Wissenschaftler interpretieren dies dahingehend, dass die Anwesenheit von Fliegenschwärmen eine bisher kaum erforschte Begleiterscheinung von Sozialität sei.

Möge Ihnen diese Information helfen, entspannt zu bleiben, wenn Sie – sssssssst - bsssssirrr - sssssssst  – demnächst bei einem sommerlichen Picknick, einem erholsamen Nickerchen oder gar bei der Lektüre dieses VBIO-Newsletters von lästigen Fliegen umschwirrt werden.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommerzeit,
Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Tierexperimentelle Forschung: Zwischen Tierschutz und wissenschaftlicher Qualität

Politik & Gesellschaft

Tierexperimentelle Forschung: Zwischen Tierschutz und wissenschaftlicher Qualität

In der tierexperimentellen Forschung gilt es, höchste wissenschaftliche Qualität und hohe Tierschutzstandards gleichermaßen sicherzustellen, wobei es in der Praxis zu Wechselwirkungen und Spannungen kommen kann. Die Ständige Senatskommission für tierexperimentelle Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ruft Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf, Tierschutzmaßnahmen...


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Nationalakademie Leopoldina fordert sozialverträgliche und innovationsfördernde Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz

Wissenschaft

Nationalakademie Leopoldina fordert sozialverträgliche und innovationsfördernde Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz

Deutschland und die Weltgemeinschaft haben sich im Pariser Klimaabkommen 2015 dazu verpflichtet, die menschengemachte globale Erwärmung der Erde auf weniger als 2°C zu beschränken. Dieses Ziel ist nur noch zu erreichen, wenn sofort sowohl nationale wie auch internationale Vereinbarungen eingehalten werden. In der heute veröffentlichten Ad-hoc-Stellungnahme „Klimaziele 2030: Wege zu...


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Neuer Ausschaltmechanismus für Schalterproteine entdeckt

Wissenschaft

Neuer Ausschaltmechanismus für Schalterproteine entdeckt

Einen neuen Mechanismus, mit dem Schalterproteine abgeschaltet werden können, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der schwedischen Universität in Uppsala entdeckt. Schalterproteine wie das Ras-Protein regulieren viele Prozesse im Körper und sind am Entstehen von Krankheiten wie Krebs beteiligt. Die Forscher um Prof. Dr. Klaus Gerwert und Dr. Till Rudack vom Bochumer Lehrstuhl...


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Regulation des Wurzelwachstums aus der Ferne: Wie Gene aus Blattzellen das Wurzelwachstum beeinflussen.

Wissenschaft

Regulation des Wurzelwachstums aus der Ferne: Wie Gene aus Blattzellen das Wurzelwachstum beeinflussen.

Pflanzen verfügen über vielfältige und komplexe Kommunikationswege und das aus gutem Grund. Kommunikationsfehler oder „false news“ könnten die Pflanzen nämlich im schlimmsten Fall mit dem Tod bezahlen. Ein Wissenschaftlerteam des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie hat gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern einen völlig neuen Mechanismus der internen...


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Zweite Konferenz der Arten -  Jetzt anmelden

Politik & Gesellschaft

Zweite Konferenz der Arten - Jetzt anmelden

Unter dieser Überschrift lädt das Forschungsmuseum Alexander Koenig zur „Konferenz der Arten-Gemeinsam gegen das Artensterben“ vom 31.08. bis 01.09.2019 nach Bonn.
Die zweite Konferenz der Arten fokussiert auf die Fragen, was über den Artenschwund in Mitteleuropa bekannt ist, welche Veränderungen in der Landschaft beobachtet wurden, und welche Rolle die Artenkennerinnen und Artenkenner...


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Ein gestörter Geruchssinn hindert Tabakschwärmer an der Futtersuche, nicht aber an der Eiablage

Wissenschaft

Ein gestörter Geruchssinn hindert Tabakschwärmer an der Futtersuche, nicht aber an der Eiablage

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie haben mit Hilfe der Genschere CRIPSR-Cas9 den Geruchs-Ko-Rezeptor Orco in Tabakschwärmern funktionsunfähig gemacht. Verhaltensexperimente verdeutlichten, dass die Nahrungssuche dieser Motten sichtlich gestört ist. Die Motten flogen zwar Blüten des Stechapfels an, landeten aber abrupt auf der Pflanze, ohne überhaupt den...


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Schwebfliegen auf Reisen

Wissenschaft

Schwebfliegen auf Reisen

Das Leben auf der Erde ist ständig in Bewegung: Viele Tierarten ziehen im Rhythmus der Jahreszeiten von den Winter- in die Sommerlebensräume. Darunter sind auch viele Insekten – neusten Erkenntnissen zufolge auch Schwebfliegen. Wissenschaftler der Universität Exeter haben die Bewegungsmuster der Insekten in Großbritannien untersucht und herausgefunden, dass jedes Jahr bis zu vier...


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Bei Bakterien bestimmen die Nachbarn mit, welche Zelle zuerst stirbt: Physiologie des Überlebens

Wissenschaft

Bei Bakterien bestimmen die Nachbarn mit, welche Zelle zuerst stirbt: Physiologie des Überlebens

Bakterien gehen in Hungerphasen nicht einfach nach dem Zufallsprinzip zugrunde, sondern auch die Nachbarzellen haben ein Wörtchen mitzureden. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat nun herausgefunden, dass vor allem zwei Faktoren über Leben und Tod entscheiden: die für das Weiterleben notwendige Energie und die Effizienz, mit der die Überlebenden Biomasse aus...


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Fliegen verbreiten Krankheiten möglicherweise auch unter Affen

Wissenschaft

Fliegen verbreiten Krankheiten möglicherweise auch unter Affen

Auf der ganzen Welt haben Menschen ein ungutes Gefühl dabei, wenn Fliegen sich beim Sommerpicknick auf ihren Speisen niederlassen. Diese Vorbehalte sind begründet, denn frühere Studien zeigten, dass Fliegen unter Menschen und Nutztieren eine Vielzahl von Krankheitserregern verbreiten. In Zusammenarbeit mit Roman Wittig vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und dem...


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Neue Kieselalgen-Gattung Gomphonella entdeckt

Wissenschaft

Neue Kieselalgen-Gattung Gomphonella entdeckt

Die neue Kieselalgen-Gattung Gomphonella umfasst nach heutigem Wissensstand 30 Arten. Sie leben weltweit überwiegend in Süßwasserseen. Die Artenvielfalt von Gomphonella wurde durch den schlechten wissenschaftlichen Kenntnisstand bisher unterschätzt, weshalb sie für Gewässerqualitätsuntersuchungen im Rahmen der EU Wasserrahmenrichtlinie in Zukunft bedeutend werden könnte. Die Ergebnisse...


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VBIO-Newsletter 27/2019

qualitätsbewusste Nukleoli, stabilitätsfördernde Zentriolen und formschöne Mitochondrien – in den letzten Tagen ist viel Zellbiologisches über unseren Ticker gelaufen. Wir haben daraus für den wöchentlichen VBIO-Newsletter einen sommerlichen Nachrichtenstrauß gebunden. Eingeflochten haben wir auch Neuigkeiten aus der Gerste-Zucht  und Erkenntnisse zu hybriden Eissturmvögeln.

Es ist schon toll, was Biowissenschaftlerinnen und Biowissenschaftler so an spannenden Erkenntnissen zusammentragen!

Und: Grundlegendes biologisches Wissen wird für die Gesellschaft wie für den Einzelnen immer bedeutsamer – aber auch immer aufwändiger zu erschließen. Die Basis für eben jenes grundlegende biologische Wissen und den verantwortungsvollen Umgang damit wird im Biologieunterricht gelegt. Zeitgemäßer Biologieunterricht seinerseits braucht gut ausgebildete Lehrkräfte, die über hohe fachwissenschaftliche ebenso wie fachdidaktische Kenntnisse und Kompetenzen verfügen.

Und weil es diesbezüglich mancherorts noch deutlich „Luft nach oben“ gibt, hat der VBIO nun explizit Position bezogen zu den Themen Schulbiologie und Lehrkräftebildung Biologie. Und selbstverständlich wollen wir Ihnen die Lektüre dieser VBIO-News – trotz Ferienzeit – ganz besonders empfehlen.

Es grüßt Sie herzlich,
Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Dachverband VBIO bezieht Position zu Schulbiologie und Lehrkräftebildung

Ausbildung

Dachverband VBIO bezieht Position zu Schulbiologie und Lehrkräftebildung

Biowissenschaftliche Erkenntnisse liefern Grundlagen zur Beantwortung wesentlicher Zukunftsfragen für z. B. Gesundheit, Ernährung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Grundlegendes biowissenschaftliches Wissen wird so für die Gesellschaft wie für den Einzelnen immer bedeutsamer. Dabei bildet biologisch-naturwissenschaftliches Denken die Basis für rationale, wissensbasierte Entscheidungen....


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Das Kernkörperchen – bekanntes Organell mit neuen Aufgaben

Wissenschaft

Das Kernkörperchen – bekanntes Organell mit neuen Aufgaben

Der Nukleolus, das Kernkörperchen, ist eine altbekannte Zellstruktur, die unter dem Lichtmikroskop gut sichtbar ist. Die Struktur im Zellkern ist als Ort der Ribosomenproduktion bekannt. Forscher am Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in einer aktuellen Studie, dass der Nukleolus auch ein Ort der Qualitätskontrolle für Proteine ist. Werden Zellen gestresst, neigen Proteine zur...


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Wie aus zwei Arten drei werden können

Wissenschaft

Wie aus zwei Arten drei werden können

Der kleine Entensturmvogel ist als Hybrid effizienter und erfolgreicher als die Ursprungsarten.


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Wie mehrzellige Cyanobakterien Moleküle transportieren

Wissenschaft

Wie mehrzellige Cyanobakterien Moleküle transportieren

Mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie ist es Wissenschaftlern gelungen die Struktur und Funktion von Zell-Zell-Verbindungen bei fädigen mehrzelligen Cyanobakterien aufzuklären. Damit können sie nun erklären, wie diese Mikroorganismen den Transport von verschiedenen Stoffen zwischen einzelnen Zellen regulieren.


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Neuer Einblick in die Mechanismen der Zellteilung

Wissenschaft

Neuer Einblick in die Mechanismen der Zellteilung

Die Mitose ist ein zellulärer Prozess, bei dem die in Chromosomen kodierten, genetischen Informationen auf zwei idente Tochterzellen verteilt werden. ForscherInnen der Gruppe von Alexander Dammermann an den Max Perutz Labs, einem Joint Venture der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien, haben untersucht, wie Zentriolen zu diesem Prozess beitragen.


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Der Kampf zwischen Virus und Wirtszelle

Wissenschaft

Der Kampf zwischen Virus und Wirtszelle

Zellen sind mit wirkungsvollen Abwehrmechanismen ausgestattet, um gegen Eindringlinge vorzugehen. Schlacht- und Bauplan sind in den Genen festgeschrieben, die bei einem feindlichen Angriff aktiviert werden müssen. Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg, einem Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung...


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Was die Kraftwerke der Zelle in Form hält

Wissenschaft

Was die Kraftwerke der Zelle in Form hält

Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Hier wird Energie in Form chemischer Verbindungen wie ATP gewonnen. Um dieser Aufgabe optimal nachgehen zu können, haben Mitochondrien einen ganz bestimmten Aufbau: Sie besitzen neben einer äußeren Membran auch eine innere, die mit zahlreichen Einstülpungen versehen ist. An dieser inneren Membran befinden sich alle Enzyme, die für die...


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Im aktiven Zentrum der Kohlendioxid-Fixierung

Wissenschaft

Im aktiven Zentrum der Kohlendioxid-Fixierung

Um die Klimakrise zu bewältigen, muss der Mensch einerseits dringend Kohlendioxid-Emissionen reduzieren. Gleichzeitig müssen neue Wege gefunden werden, der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid zu entziehen. Letzteres ist Ziel der Forscher um Tobias Erb vom Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Ihre Ansätze sollen langfristig nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der...


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Hitze, Salz, Dürre: Diese Gerste trotzt dem Klimawandel

Wissenschaft

Hitze, Salz, Dürre: Diese Gerste trotzt dem Klimawandel

Forschen für Ernährungssicherheit: Eine neue Gerstenlinie sorgt selbst bei schlechten Umweltbedingungen für gute Ernteerträge. Gezüchtet wurde sie von einem Forschungsteam der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), das dafür eine gängige Sorte mit verschiedenen Wildgersten kreuzte. Anschließend haben die Forschenden die neuen Linien an fünf sehr unterschiedlichen Standorten...


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Chemikalien testen ohne Tierversuche an Nagetieren

Wissenschaft

Chemikalien testen ohne Tierversuche an Nagetieren

In den letzten Jahren hat die Zahl neurologischer Entwicklungsstörungen bei Kindern zugenommen. Epidemiologische Daten legen nahe, dass Faktoren des Lebensstils und Chemikalien, die in unserem Umfeld eingesetzt werden, dazu beitragen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Physiologie und Zellbiologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo)...


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VBIO-Newsletter 26/2019

 

Pflanzen die Tiere fressen, das kommt ja nicht so oft vor. Interessant wird es, wenn Forscher herausfinden wollen, wie sich die Pflanze vor dem Verhungern durch Überaktivität schützt. Also nur dann Zuschnappen, wenn auch die richtig dicken Fliegen in die Falle gehen. Dazu haben sie die Sinneshaare der Venusfliegenfalle unter die Lupe genommen und Blattschneideameisen auf ihrem Heimweg einfach mal über eine Fliegenfallenbrücke geleitet. Wie es ausgegangen ist, erfahren Sie in den News. Ob die Ameisen das Experiment auch wertgeschätzt haben, wissen wir nicht, aber Wirtschaftswissenschaftler haben jetzt mit Hilfe einer ganz anderen Studie erforscht, ob Ameisen genau wie Menschen den Wert relativ zu ihren Erwartungen beurteilen. Und da sind uns Ameisen doch ähnlicher als wir denken.

Ein weiterer überraschender Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Biowissenschaften ergibt sich aus einer Studie aus der Schweiz. Hätten Sie gedacht, dass die Finanzkrise von 2008 Spuren im Genfersee hinterlässt? Mehr Sedimentablagerungen durch weniger Bautätigkeit. Noch weiter in die Vergangenheit führen uns die Zähne des weißen Hais und siehe da, auch der hat mal ganz klein angefangen und stammt von Palaeocarcharias stromeri ab, einem kleinen unscheinbaren Hai. Noch kleiner ist ein fossiler Wasserfloh im finnischen Lappland, der jetzt wieder zum Leben erwacht ist. Wahrscheinlich wurde er bis jetzt einfach übersehen und nur seine fossilen Artgenossen waren bekannt.

Wir hoffen, Sie übersehen unseren VBIO-Newsletter nicht und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


Gutes Gespür für Moskitos

Wissenschaft

Gutes Gespür für Moskitos

Venusfliegenfallen können sogar Berührungen von extrem leichten Tieren wahrnehmen. Auf diese Weise schützen sie sich vor dem Verhungern durch Überaktivität. Das zeigt eine neue Studie von Forschern aus Würzburg und Cambridge.


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Serienkiller im Dienst des Immunsystems

Wissenschaft

Serienkiller im Dienst des Immunsystems

Natürliche Killerzellen können uns vor Krebs schützen, indem sie Tumorzellen umbringen. Das gelingt ihnen über unterschiedliche Wege. Wann die Immunzellen welchen Mechanismus nutzen, ist bislang jedoch kaum untersucht. Forschende des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung konnten mit einem internationalen Team zeigen, dass eine Immunzelle nicht zufällig entscheidet, wie sie die...


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Klimawandel – Flechten, die ersten Siedler nach der großen Schmelze

Wissenschaft

Klimawandel – Flechten, die ersten Siedler nach der großen Schmelze

Flechten gehören zu den ersten Organismen, die Felsen oder steinige Böden nach der Gletscherschmelze neu besiedeln. Forscher u.a. der Botanischen Staatssammlung München (SNSB-BSM) untersuchten die Flechtenvegetation nach dem Abschmelzen von Eismassen in der Antarktis.


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Neutrale Evolution prägt Lebenserwartung und Alterung

Wissenschaft

Neutrale Evolution prägt Lebenserwartung und Alterung

Die verschiedenen Arten der afrikanischen Killifische unterscheiden sich stark in ihrer Lebenszeit - von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biologie des Alterns in Köln haben untersucht, wie sich unterschiedliche Lebensspannen in der Natur entwickeln. Sie haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, durch den sich schädliche...


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Der Urahn des Weißen Hais

Wissenschaft

Der Urahn des Weißen Hais

Die Gruppe der Makrelenhaiartige umfasst einige der charismatischsten uns bekannten Haiarten, wie den Makohai, den berüchtigten Weißen Hai und nicht zuletzt Megalodon, den größten bekannten räuberischen Hai, der jemals die Weltmeere durchstreifte. Eine internationale ForscherInnengruppe um Patrick L. Jambura von der Universität Wien fand nun heraus, dass die Zähne dieser Top-Räuber eine...


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„Reaktivere“ Landoberflächen kühlten die Erde ab

Wissenschaft

„Reaktivere“ Landoberflächen kühlten die Erde ab

In einer neuen Studie konnte gezeigt werden, dass ein fast zwanzig Jahre altes Paradigma zur Abkühlung der Erde vor der letzten Eiszeit nicht haltbar ist. Demnach hat eine erhöhte „Reaktivität“ der Landoberfläche zu einer entscheidenden Abnahme von CO2 in der Atmosphäre und damit einem Rückgang des natürlichen "Treibhauseffekts" geführt berichten Forschende der ETH Zürich, der Stanford...


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Wert ist relativ – für Menschen, wie für Ameisen

Wissenschaft

Wert ist relativ – für Menschen, wie für Ameisen

Für Menschen ist fast alles relativ. Wie wir unsere Gehälter, unsere Regierung und unsere Partner beurteilen hängt zu einem Großteil davon ab, was wir erwarten und wie unsere bisherigen Erfahrungen waren. Forscher der Universitäten in Regensburger und Passau haben jetzt herausgefunden, dass Ameisen, genau wie wir, Wert relativ zu ihren Erwartungen beurteilen.


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Karl von Frisch-Preisverleihung des VBIO Landesverbandes NRW 2019

VBIO

Karl von Frisch-Preisverleihung des VBIO Landesverbandes NRW 2019

Am Donnerstag, dem 27.06.2019 erhielten 51 beste Bio-Abiturienten in NRW den Karl von Frisch-Abiturientenpreis im Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund.


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Finanzkrise von 2008 hinterlässt Spuren im Genfersee

Wissenschaft

Finanzkrise von 2008 hinterlässt Spuren im Genfersee

Eine Studie zum Transport von Sedimenten im Rhonetal fördert Überraschendes zutage: Schmelzende Gletscher haben den Rückhalteeffekt der zahlreicheren Wasserkraftwerke mehr als kompensiert. Die Daten widerspiegeln ausserdem den Rückgang der Bautätigkeit aufgrund der Finanzkrise von 2008. Diese Forschungsarbeit ist für Europa eine Premiere und liefert wichtige Erkenntnisse insbesondere...


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Fossiler Wasserfloh erwacht zum Leben

Wissenschaft

Fossiler Wasserfloh erwacht zum Leben

In einem See in Finnland wurde eine als ausgestorben geglaubter Wasserfloh wiederentdeckt. Die Wasserflohart ist fossil relativ häufig überliefert, Forschenden erbrachten nun den ersten rezenten Nachweis. Anhand der Morphologie des Krebstieres konnten die Wissenschaftler*innen den Wasserfloh als Rhynchotalona latens beschreiben und revidierten damit die bisherige taxonomische Zuordnung....


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Auswahl aktueller Termine

 

Lehrerfortbildung | International

11.09.2019
Forum Wissenschaft und Schule des AK Schulbiologie im VBIO: „Naturwissenschaftliche Kompetenzen in der Gesellschaft von morgen“

 

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Business | Berlin

28.08.2019 - 31.08.2019
From Target to Market - The GLA Biotech & Pharma Summer School

 

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Fortbildung/Kurs | VBIO

25.07.2019
BY-PI04 Verhaltensbiologieforschung in Seewiesen - Anregungen für den Unterricht in der Oberstufe

 

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› Weitere Termine finden Sie unter www.vbio.de/termine

 

 




VBIO-Newsletter 25/2019

 

hatte Popey der Comic-Matrose doch recht, wenn er seine Dose Spinat zu sich nahm, bevor er seine Muskeln spielen ließ? Kommt das grüne Gemüse jetzt auf die Dopingliste? Ein Extrakt aus Spinat kann zu Leistungssteigerungen im Spitzensport führen, sagt zumindest eine Studie. Allerdings wäre die Spinatmenge jedoch erheblich, die man täglich essen müsste, um einen starken Effekt auf die Muskelzellen zu erreichen.

Ob Karl Lagerfeld Spinat mochte wissen wir nicht, seine Stärken lagen auf jeden Fall eher im modischen Bereich. Sein Aussehen hat Hamburger Forscher jetzt dazu bewogen eine neue Springspinnenart nach ihm zu benennen. Mit seinem weißen Haarschopf und der schwarzen Sonnenbrille sah er der Spinne wohl sehr ähnlich. Eine weitere berühmte Persönlichkeit findet sich in einer Studie von Forschern zur Fortpflanzung von Gerste. Hier geht es um den allelischen Doppelzustand von Jekyll. Das Gen hat nämlich genau so eine Doppelpersönlichkeit wie "Dr. Jekyll und Mr. Hyde".

Mit nur einem einzigen Gen, das für den pflanzlichen Duftstoff Linalool verantwortlich ist, haben sich Forscher aus Jena beschäftigt. Sie fanden heraus, dass die chemische Sprache von Pflanzen kontextabhängig ist und die Wirkung des Duftstoffs auf Insekten sehr unterschiedlich ausfallen kann, je nach natürlicher Umgebung und genetischer Ausstattung der Pflanze.

Ihr VBIO-Team aus Berlin

 

Auswahl aktueller News


 

Wissenschaft

Die chemische Sprache von Pflanzen ist kontextabhängig

Die ökologische Funktion des pflanzlichen Duftstoffs Linalool in wilden Tabakpflanzen der Art Nicotiana attenuata wurde von einem Team von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie untersucht. Sie fanden das Gen, das für die Produktion verantwortlich ist und zu stark unterschiedlicher Abgabe des Duftstoffs von verschiedenen Pflanzen derselben Art führt....

 

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Wissenschaft

Modisch auf acht Beinen: Springspinne nach Karl Lagerfeld benannt

Der weiße Haarschopf und die schwarze Sonnenbrille waren die Markenzeichen des Modezars und gebürtigen Hamburgers Karl Lagerfeld (1933–2019). Da eine neu entdeckte Springspinnenart aus Australien die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hamburg, Brisbane und Melbourne an Lagerfelds Modestil erinnerte, heißt die Art nun offiziell Jotus karllagerfeldi.

 

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Wissenschaft

Umweltschonende Bekämpfung verbreiteter Krankheiten bei Fischen und Amphibien

Lebewesen im Meer und im Süßwasser weltweit sind von Pilz- und pilzartigen Krankheiten bedroht. Diese Krankheitserreger sind vor allem in der Aquakultur gefürchtet. Sie stellen aber auch eine Bedrohung für die Biodiversität von Amphibien dar. Es gibt nur wenige zugelassene chemische Mittel zur Bekämpfung, mit oft unerwünschten Nebenwirkungen. Forschende vom Leibniz-Institut für...

 

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Biobusiness

Bioinformatik und die Zukunft von Genbanken

Den Wandel von Saatgut-Sammlungen zu bio-digitalen Ressourcenzentren haben Wissenschaftler des IPK in einem Perspektivenessay in Hinblick auf die bevorstehenden Herausforderungen und Möglichkeiten für die Zukunft von Genbanken betrachtet. Sie betonen, dass die Entwicklung der Genbanken zu bio-digitalen Ressourcenzentren, welche Saatgut sowie die molekularen Daten der eingelagerten...

 

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Wissenschaft

Gestresste Pflanzen blühen früher

Den Einfluss bestimmter Proteine auf den pflanzlichen Blütezeitpunkt hat ein Kieler Botanik-Forschungsteam beschrieben und einen bisher unbekannten Baustein dieser Regulation charakterisiert.

 

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Wissenschaft

Stammzellen im Magen verteidigen sich gegen Bakterien

Unsere Schleimhäute sind ständig zahlreichen Bakterienarten ausgesetzt. Einige dieser Bakterien können in ihren Wirtszellen DNA-Schäden verursachen. Im Normalfall stellt dies kein Problem dar – durch den schnellen Schleimhautwechsel werden geschädigte Zellen innerhalb weniger Tage abgebaut. Wenn die Bakterien jedoch langlebige Stammzellen schädigen, die den Zellnachschub bereitstellen,...

 

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Wissenschaft

Netzwerke der Genaktivität steuern die Organentwicklung

Erstmals haben Wissenschaftler in zwei großen Studien vergleichend die genetischen Programme entschlüsselt, die die Entwicklung wichtiger Organe beim Menschen und bei anderen ausgewählten Säugetieren vor und nach der Geburt steuern. Dabei konnten die Molekularbiologen der Universität Heidelberg unter anderem zeigen, dass alle untersuchten Organe fundamentale und ursprüngliche...

 

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Wissenschaft

Die zwei Gesichter des Jekyll Gens

Artgruppen- oder artspezifische Gene können wichtige genetische Veränderungen innerhalb von Abstammungslinien aufzeigen. Oft spielen solche linienspezifischen Gene eine Rolle bei der sexuellen Fortpflanzung, wodurch sie die reproduktive Isolation und, in Folge dessen, Artenbildung fördern. Bei der Erforschung des Jekyll Gens, welches unentbehrlich für die Fortpflanzung von Gerste ist,...

 

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Wissenschaft

Spinat-Extrakt führt zu Leistungssteigerungen im Sport

Ein Extrakt aus Spinat kann einer internationalen Studie zufolge zu Leistungssteigerungen im Spitzensport führen. Wie die von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) in Auftrag gegebene Krafttrainingsuntersuchung ergab, hat die Substanz Ecdysteron – ein sogenanntes Phytosteroid – nach Einschätzung der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler starke Effekte auf Muskelzellen.

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VBIO

VBIO: Fachgespräch zu Genome Editing

Auf Initiative von WGG (Fachgesellschaft im VBIO) und VBIO kamen im Juni Pflanzenforscherinnen und Pflanzenforscher mit Vertretern des BMU und des BfN zu einem Fachgespräch zum Thema Genome Editing zusammen. Ein Augenmerk lag dabei auf den Auswirkungen des EuGH-Urteils zur Freisetzungsrichtlinie 2001/EG auf die wissenschaftliche Forschung.

 

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› Weitere News finden Sie unter www.vbio.de/aktuelles

 


Auswahl aktueller Termine

 

Business | Hessen

03.09.2019 - 04.09.2019
DECHEMA PRAXISforum: "Lab of the Future - Accelerate laboratory workflows and processes"

 

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Fortbildung/Kurs | Berlin

15.08.2019 - 23.08.2019
Good Manufacturing Practice (GMP) Basic Course Biotechnology

 

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Workshop | Nordrhein-Westfalen

04.08.2019 - 09.08.2019
Bad Honnef Physics School: "Physics of bacteria "

 

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› Weitere Termine finden Sie unter www.vbio.de/termine

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. September 2019 um 09:38 Uhr